Vita

Die AutorinVita der Autorin Elisabeth v. Goessel

1950 in Nördlingen im Ries geboren, lebte die Autorin zunächst mit Eltern und Geschwistern in den unterschiedlichen Stationen des Pfarrhaushaltes: Salzgitter, Ruhrgebiet und bei Düsseldorf.

Seit 1969 lebt sie in Frankfurt am Main, zunächst im Studium von Geographie, Geologie und Politik, war sie später im Lehrberuf tätig.

Elisabeth v. Goessel beschäftigt sich seit 2003 intensiv mit der Geschichte ihrer mütterlichen Familie und deren verschiedenen Abschnitten auf dem Weg in ein neues Leben.

Eher zufällig entdeckte sie ihre Geburtsstadt Nördlingen wieder und begann zur Historie ihrer mütterlichen Familie, die 1945 nach Flucht und Vertreibung in Nördlingen gelandet war, zu recherchieren. Sie verband damit ihre Begeisterung für die besondere geologische Entstehung des Nördlinger Rieses als Meteoritenkrater und mittendrin ein mittelalterliches Kleinod: Die Fachwerkstadt Nördlingen.

Daraus entstand ihr Debütroman, „Zwischendrin, doch außen vor. Heimat, die fremd geblieben ist“, den sie ihrer Mutter zum 80igsten Geburtstag schenken konnte.
Während der Rieser Kulturtage 2006 führte sie Lesungen an den Handlungsorten im Nördlinger Ries durch, was ein beachtliches Presse-Echo nach sich zog.

Im August 2006 stellte Elisabeth v. Goessel ihren Roman „Zwischendrin, doch außen vor“ in der HR 2-Lounge des Hessischen Rundfunks vor. Viele Hörer identifizierten sich mit der Thematik und schalteten sich life in die Diskussion ein, um selbst über ähnliche Erlebnisse ihrer Familie zu berichten.

Durch den beruflich bedingten Zweitwohnsitz ihres Mannes in Berlin beschäftigte sich die Autorin seit 2006 mit der Historie ihrer väterlichen Familie, insbesondere dem Großvater, Hans v. Goessel, der als Luft-Hansa Pilot mit seinen Junkers von Berlin-Tempelhof aus die ganze Welt eroberte.

Da Elisabeth v. Goessel durch brasilianische Patenkinder seit 25 Jahren etwas Portugiesisch spricht, lag es nahe, neben Brasilien und Portugal auch Madeira und die Azoren zu bereisen. Sie war fasziniert von der Historie der Insel Faial, deren Flugzeuge in den 30iger Jahren des 19. Jhds. im Hafenbecken von Horta landeten.
Dieses Bild weckte Assoziationen zu ihrem väterlichen Großvater und ließen in ihr die Fantasie aufsteigen, was er hätte erleben können.

Ebenso entdeckte sie durch ihre Recherche-Reise 2007 die Notwendigkeit des Umweltschutzes für Wale und Delfine. Aus den Reise-Erlebnissen und den Erfahrungen des Aufenthaltes in Berlin entstand ihr zweiter Roman, „Azorenhoch
mit Meerestiefen“, der für sie selbst überraschenderweise zu einem Kriminalroman wurde.

Beide Romane sind in Kürschners Deutschem Literatur-Kalender und im Bücher- Wiki – www.buecher-wiki.de – vermerkt und besprochen.